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The Great War ist die 16. Folge von RWBY - World of Remnant - und die sechste Ausgabe im Volume 4.

Handlung Bearbeiten

Ein schrecklicher Name für eine schlimme Zeit, die vor 90 Jahren auf Remnant begann. Auch wenn der Krieg nur knapp 10 Jahre dauerte, war schon das Jahrhundert vorher angefüllt mit Spannungen, dass man auch alles in einen Topf werfen könnte. Keine Frage, von Mistral kamen die meisten Ärgernisse und von dort startete alles auch.

Immer schon hoch im Kurs waren Ländereien mit Bodenschätzen und Sicherheit gegen die Grimm. Aber der Kaiser von Mistral hatte es schon geschafft alles wichtige in Anima zu erobern, dank einer ungewöhnlichen Freundschaft mit Mantle. Die zwei Reiche hatten eine Allianz begründet, wobei Mistral dem viel kleineren Königreich im Norden alle Güter verschaffte, die in der eisigen Tundra unerreichbar waren. Umgekehrt brachte Mantle technologische Neuigkeiten, ebenso wie Anleitung für Siedlungen in Anima’s kaltem Nordland. Das war gut, bis sich etwas änderte.  

Ein Vorfall in Mantle führte zu einer seltsamen und unerwarteten Anordnung – dem Verbot der Künste und die Unterdrückung der individuellen Selbstdarstellung. Die Leute von Mantle waren zu der Überzeugung gekommen, dass sie viel sicherer waren vor den Grimm, wenn sie einfach die Emotionen der Massen eindämmten. Eingedenk der starken künstlerischen Kultur in Mistral erwarteten viele, dass dies das Ende der Zusammenarbeit wäre. Aber sie lagen falsch. Mistral fügte sich, aber nur in ausgewählten äußeren Landstrichen, die zentralen Kräfte in den Städten lebten weiter wie es ihnen gefiel. Falls ihr es noch nicht gemerkt habt, Mistral war schon immer voll von Trotteln.

Das Volk von Vale hatte aber ein Problem damit. Eigentlich sogar mit einer ganzen Menge von Sachen, die Mistral und Mantle machten – die Behandlung ihrer Bürger/innen, das Nutzen von Sklavenarbeit und das andauernde Bestehen darauf, dass ihre Lebenart für jedermann das Richtige sei.

Letztendlich überbrückte Mistral den kurzen Seeweg zur Ostküste von Sanus. Die kleinen Inseln und Buchten dort waren perfekte Orte um Siedlungen zu gründen. So gut, dass auch Vale von der Landseite aus diese Gegend ins Visier nahm. Da ist klar, was als nächstes folgte.

Der König von Vale tat alles, was er konnte um einen Konflikt zu vermeiden. Obwohl seine Leute aufschrieen, bestand er darauf, dass der Landstrich mit den Siedlern aus Mistral geteilt werden sollte. Aber… bis heute weiß niemand, wer zuerst schoss. Was als ein Aufruhr zwischen zwei Gruppen des Landvolks begann, wurde plötzlich zum ersten Kampf des Großen Kriegs.

Schnell schloss sich Mantle an die Seite von Mistral. Die Schlachten wurden auf dem Boden von Sanus wie auch Anima ausgetragen. Dabei wurden Dörfer nicht nur durch Kriegs-handlungen ausgelöscht, sondern ebenfalls durch Grimm. Und das war so, lang bevor Vacuo entschied bei dem Totentanz mitzumachen

Zunächst hatte Vacuo das Beste versucht, außerhalb der Kampfzone zu bleiben. Mantle und Mistral, die beide über lange Zeit eine geringe Repräsentanz auf Vacuo Gebiet stationiert hatten, überredeten die Regierung, sich nicht einzumischen. Bald wurden diese Anwesenheit ausgebaut und die Unterredungen wurden intensiver. Es ging von „ Schlag dich nicht auf ihre Seite“ zu „Schliess dich uns an, dann bist du sicher“ Doch Vacuo glaubte nicht an diese Versprechungen und kam zu der Überzeugung, dass wenn Vale fallen würde, niemand übrig sei, der Mistral und Mantle dabei stoppte auch Vacuo zu erobern. Sie taten das, was logisch erschien. Vacuo schmiss Mantle und Mistral aus dem Land und erklärte Vale dass sie nun Verbündete seien. Das war eine klassische Wendung.

Aber der Krieg tobte weiter. Grimm Attacken nahmen weltweit zu. Auf dem Schlachtfeld bedeutete dies zeitliche Unterbrechungen, um sich jeweils den Monstern zu widmen und danach wieder zum Kampf gegeneinander zurückzukehren. Die armen Zurückgebliebenen zu Hause waren oft hilflos, da die besten Soldaten unterwegs waren den „guten und richtigen“ Kampf zu führen. Eine Menge weiterer Siedlungen wurden durch diese Jahre verloren, viele davon nie wieder aufgebaut. Nahrungsmittel und Staub musste rationiert werden mit dem Effekt, dass die Entwicklung von Technologie sich beschleunigte, Menschen und Faunus die gemeinsam kämpften, kamen sich näher, aber die Menschheit äußerst gründlich bei der Selbstzerstörung.

Das Ende kam während der Vacuo-Kampagne. Mistral und Mantle war klar, dass die Eroberung der Dust-Minen von Vacuo schnell und effektiv den Nachschub des Feindes stoppen könnte. Es schien so etwas zu sein wie der entscheidende letzte Schlag gegen Vale und Vacuo. Letztendlich kam es genau umgekehrt. Der König von Vale führte persönlich seine Armeen Hand in Hand mit den Soldaten von Vacuo in die Schlacht. Gemeinsam dezimierte man die feindlichen Kräfte. Mit der Krone auf seinem Kopf und nur mit Schwert und Zepter in der Hand kämpfte er unzählige Männer nieder.

Als der Sand rot von Blut getränkt war, kamen die Grimm in Scharen. Es war die tödlichste Einzelschlacht des Krieges und die Legende von der Großartigkeit des Schlachtenkönigs wurde an diesem Tag geboren. Die Historiker erzählen, dass die meisten von diesen Geschichten nichts als grandiose Übertreibungen seien. Aber auch ungewöhnlich extremes Wetter zusammen mit Mantle‘s Unerfahrenheit im Wüstenkampf sind Erklärungen, wie solche Todesraten zustande kommen können. Egal welche Gründe vorlagen, am Ende des Tags neigte jedermann sein Gesicht vor dem König von Vale.

Der große Krieg war vorbei und die Welt war bereit unter der Führung von Vale zu leben. Doch der König verweigerte sich. Die Noblen der vier Königreiche versammelten sich auf der Insel Vytal um dort einen Vertrag zu auszuarbeiten und die Zukunft von Remnant zu begründen.

Die eroberten Gebiete wurden zurückgegeben, Sklaverei verboten, die Regierungen neu strukturiert. Der Schlachtenkönig trat als letzter König von Vale zurück, gründete die Akademien für Jägerinnen und Jäger und ernannte seine engsten Vertrauten zu Leitern dieser Schulen in allen vier Reichen. Er wollte der Welt das Kämpfen beibringen, solange sie für sich selbst kämpfen und nicht gegeneinander. Es ist zu bezweifeln, dass diese Abmachung heute noch zählt..

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